So funktioniert's - der Jaucheansatz

Die Brennnessel findet insbesondere im biologischen Gartenbau vielfältige Verwendung. Ein scharfer Kaltwasserauszug (nur 24 Stunden angesetzt) als Pflanzenstärkungsmittel festigt durch die enthaltene Kieselsäure die Zellwände der damit gegossenen Pflanzen und stärkt sie so gegen den Befall beissender wie saugender Insekten (besonders Läuse). Eine Jauche löst zusätzlich den Stickstoff der Brennnessel sowie Spurenelemente heraus und hat dadurch eine ausgezeichnete  Düngewirkung. Die anfallenden Reste können im Kompost verwertet werden. Man setzt 10 kg frische Brennnessel in 200 Liter Wasser oder 1 Kg getrocknete Brennnessel in 750 Liter Wasser  an, am besten in Fässern aus Holz, Steingut oder Polyethylen. Das Fass wird an einem sonnigen, warmen Platz aufgestellt und mit einem Gitterrost gegen Insekten oder einen lose aufliegenden Deckel abgedeckt. Der Jaucheansatz braucht Sauerstoff. Nun muss die Jauche ein bis zwei Wochen lang durchgären, damit die Pflanzenwirkstoffe wie z.B. Kieselsäure, Stickstoff, Eisen, Phosphor freigesetzt werden. Die Jauche ist fertig, wenn sie nicht mehr schäumt und eine dunkle Farbe angenommen hat.



Die Brennnesseljauche ist ein sehr guter, harmonisch mild wirkender Stickstoffdünger, welche die Pflanzen stärkt, vor Krankheiten
und Insekten schützt und gesunde, hervorragende Erträge bringt.



Neben Düngung dient Brennnesseljauche der Schädlingsabwehr und Bodenverbesserung. Die pflanzlichen Reste der Jauchenzubereitung sind ein sehr guter Zusatz für den Kompost.



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